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      12.08.06
 
Regensburger Wochenschau
 

 "Was sagt der ?"


 

'Im Konflikt um den UNESCO-Welterbetitel für das Dresdner Elbtal ist kein Ende abzusehen. Am Freitag legte Dresdens amtierender Oberbürgermeister Lutz Vogel Widerspruch gegen ein Votum des Stadtrates vom Vorabend ein, den Baubeginn für die umstrittene Waldschlösschenbrücke erneut zu verschieben. Wegen der geplanten Brücke über die Elbe hatte die UNESCO mit der Aberkennung des Titels für das Dresdener Elbtal gedroht. Über das weitere Vorgehen entscheidet nun das Dresdener Regierungspräsidium als Rechtsaufsichtsbehörde.
Das Regierungspräsidium stellte klar, dass aus seiner Sicht der Bürgerentscheid von 2005, bei dem sich eine Mehrheit für die Brücke ausgesprochen hatte, umzusetzen ist.'

 

Schätze dich glücklich, Stadt am Donaustrom.
Denn dort an der Elbe geht es ja zu, wie es in Regensburg unmöglich wäre.

Man stelle sich vor, die
Planungs- und Baureferentin widerspräche dem Oberbürgermeister oder die Damen im Stadtrat verträten lauthals eine andere Meinung als die der Stadtverwaltung.
Oder der Fraktionsvorsitzende einer der Oppositionsparteien fiele dem Fraktionsvorsitzenden der Mehrheit in den Arm.

Hierzulande ist doch alles in Harmonie.


Nun wartet die Welt, wie sich die UNESCO zu den Bebauungsvorhaben in der Stadt Regensburg und ihren Pufferzonen äußert.
Aber wo bleibt der Beginn der Planungsarbeiten für die durchgewinkte 'Hocke-Sammlung für den Donaumarkt', denn es müssen sich die Architekturbüros schon beeilen, wenn die Abgabetermine gehalten werden sollen.
Hieß es doch am 26. Juli 2006 im 'Lokalteil für Stadt und Landkreis': "Donaumarkt: Im Januar werden Pläne vorgestellt."

Von den Sondierungen im Boden unter 'der RKK' ist auch nichts bekannt.
Transparenz war angekündigt.
Wie soll ein Architekt sich etwas einfallen lassen, wenn er nicht weiß, wie sieht der Untergrund aus, muss ich durch Gift und römische Relikte wie weit in das Erdinnere vordringen, um die Fundamentierung sicherzustellen.

Regensburg hat ja nun glücklicherweise einen immobilienerfahrenen Chef und der wird's schon richten, wenn es überhaupt zum offenen, einstufigen Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil für das Regensburger Kultur- und Kongresszentrum kommt, denn über dem Ganzen schwebt ja das Damoklesschwert einer Bürgerinitiative gegen den Standort von 'RKK' am Donaumarkt.

Sind die ablehnenden Stimmen beisammen, stürzt doch wohl der Wettbewerb in sich zusammen?
Also kann man doch nicht blauäugig damit anfangen, zu planen, Striche zu ziehen, Modelle zu bauen und Gelder für Entwürfe bereitzulegen.

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Da kamen die Abo-Unterlagen vom Theater Regensburg - also die Karten für die einzelnen Vorstellungen.
Die Zählung ergab 13 Produktionen - da waren doch im letzten Jahr 14 abzusitzen, zu erleben, zu genießen, zu beschimpfen.
Also eine weniger.
Aber vielleicht habe ich mich verzählt?

 

2005/2006

2006/2007

   
01. 23.09.05 Der fliegende Holländer 30.09.06 Otello
02. 30.09.05 Der zerbrochne Krug 01.10.06 Die Physiker
03. 15.10.05 Paganini 21.10.06 Make in Blau
04. 28.10.05 Dornröschen 04.11.06 Endstation Tennessee
05. 25.11.05 Mein Freund Harvey 18.11.06 Die Goldberg-Variationen
06. 22.12.05 Les Misérables 16.12.06 Titus
07. 20.01.06 Amadeus 19.01.07 Maria Magdalena
08. 10.02.06 Don Giovanni 10.02.07 Orlando
09. 25.02.06 Mozart Requiem 03.03.07 Lulu
10. 31.03.06 Arabella 14.04.07 Kleiner Mann, was nun?
11. 13.04.06 Hexenjagd 19.05.07 Don Pasquale
12. 11.05.06 Jesus Christ Superstar 02.06.07 Cyrano de Bergerac
13. 02.06.06 Don Camillo und Peppone 23.06.07 Brigadoon
14. 23.06.06 Ein Maskenball - -
         

Na, also - stimmt doch.
Eine fehlt.
Und kosten tut es wie in der letzten Spielzeit.

Der nachfolgende fragende E-Mail-Verkehr mit der Pressestelle brachte keine Aufklärung.
Dabei hatte doch der OB noch am 13. März 2006 gesagt, was der Freistaat nicht mehr zuschieße, werde von der Kommune ausgeglichen - der Abonnent, der Zuschauer im Theater Regensburg merke nichts von den Streichungen.
Dies bestätigte die Pressestelle der Stadt Regensburg ausdrücklich am
16. März 2006 per E-Mail.

Ja, wie nun?
Wurde da wieder einmal etwas missverstanden?

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Ich verstehe diese Besprechungen und Kommentare nicht als Kritik um der Kritik willen, sondern als Hinweis auf nach meiner Auffassung Geglücktem oder Misslungenem.
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Dieter Hansing